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Hanfsamen – gesund und lecker!

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Hanf wird schon seit vielen Jahrtausenden angebaut und sehr vielseitig verwendet. Insbesondere in Asien diente die Hanfpflanze als Lebensmittel und aus den Samen wurden Öl oder auch Butter hergestellt. Leider sehen noch immer viele Menschen Hanf im Zusammenhang mit Drogen, dabei sind die Hanfsamen äußerst lecker und enthalten eine Menge Nährstoffe, die gut für den Körper sind. Einen Rausch bekommt man aber nicht, wenn Hanfsamen verzehrt werden, da die Hanfsamen ausschließlich von Nutzhanf gewonnen werden. Was heißt, dass im Nutzhanf nur ein sehr geringer Anteil an THC vorhanden ist und hier kiloweise Hanfsamen verzehrt werden müssten, um vielleicht einen minimalen Rausch zu verspüren.

Was sind Hanfsamen?

Botanisch gesehen sind Hanfsamen Nüsse. Sie sind die Frucht des Hanfes und die kleine Nuss ist von einer sehr dünnen und glasigen Schale umgeben, die äußerst empfindlich ist. Damit die Schalen nicht beschädigt werden, ist bei der Ernte besondere Vorsicht gegeben, was heißt, dass die Ernte sehr aufwendig ist. Die kleinen Samen sind braun bis gräulich schwarz und um ein Gewicht von 15 bis 20 Gramm zu erhalten, werden rund 1.000 der Nüsschen benötigt.

Hanf ist eine der ältesten Pflanzen und ein Fund zeigt, dass bereits vor 30.000 Jahren Hanffasern genutzt wurden. Hanffasern sind äußerst robust, weshalb Seile, Segel sowie Textilien daraus hergestellt wurden. Doch auch Papier kann aus Hanffasern hergestellt werden. Der berühmte Maler von Gogh malte auf einer Leinwand aus Hanf!

Die Samen und Blätter der Hanfpflanze werden zudem schon seit vielen Jahrtausenden als Lebensmittel genutzt. Auch in unseren Breiten sind die Hanfsamen und Hanfprodukte nun auf dem Vormarsch und es werden Hanfmehl, Tee aus Hanfblättern wie auch Hanföl oder Hanfsamen angeboten. Die kleinen etwa 3 mm großen Hanfsamen zählen zu den Nahrungsergänzungsmitteln und Superfoods, die voller wichtiger Inhaltsstoffe sind.

Allerdings dürfen keine Aussagen darüber getroffen werden, ob die Hanfsamen gesund sind.

“Hanfsamen werden in der Werbung und in Internetforen zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. Unter anderem sollen sie dazu beitragen, dass sich die Muskeln nach einer Belastung erholen, und sowohl beim Abnehmen helfen als auch den Blutdruck den Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerwert senken. Dies ist aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Daher hat die EU bislang keine Aussage zu einer etwaigen Gesundheitswirkung von Hanfsamen (Health-Claim) erlaubt.”

Wirken Hanfsamen psychoaktiv?

In Hanfsamen sind sehr geringe Mengen an THC enthalten. Allerdings müsste man hier schon einige Kilo Hanfsamen verzehren, um eventuell einen sehr geringen Rausch zu verspüren. Dabei muss aber auch gesagt werden, dass dies gesetzlich geregelt ist, wie hoch der Anteil an THC in Hanfprodukten sein darf.

“Für THC in hanfhaltigen Lebensmitteln gelten in Deutschland, Belgien und der Schweiz Richtwerte; in der Regel werden sie eingehalten - aber es kann auch Ausnahmen geben. …

Vorsicht ist bei Produkten aus dem Ausland geboten.”

– Verbraucherzentrale Bundesverband

Diese Richtwerte wurden im Jahr 200 vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) festgelegt. Aber grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass die Produkte, die in Deutschland erhältlich sind, die Richtwerte nicht überschreiten.

Nährwerte und Inhaltsstoffe von Hanfsamen

In Hanfsamen sind eine Reihe wichtiger Nährstoffe vorhanden. Sie bestehen zum Beispiel aus 20 % aus reinem und hochwertigem, leicht verdaulichem Protein. Zudem enthalten Sie Eiweiß, Fettsäuren und Ballaststoffe. Zudem sind in 100 g Hanfsamen

  • 0,1 mg Vitamin B1
  • 0,4 mg Vitamin B2
  • 90 mg Vitamin E
  • 2 mg Kupfer
  • 7 mg Mangan
  • 7 mg Zink
  • 12 mg Natrium
  • 14 mg Eisen
  • 145 mg Kalzium
  • 483 mg Magnesium
  • 859 mg Kalium
  • 1160 mg Phosphor

Nährwert von 100 g geschälten Hanfsamen:

Energie: 2639 kj / 638 kcal

Fett: 52,5 g davon

  • Gesättigte Fettsäuren: 5,32 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 8,2 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 39,1 g

Omega-3-Fettsäuren: 30,9 g

Omega-6-Fettsäuren: 8,2 g

Omega-9-Fettsäuren: 8,2 g

Ballaststoffe: 4,3 g

Eiweiß: 30 g

Kohlenhydrate: 2 g

  • Aus Zucker: 2 g

Nährwert von 100 g ungeschälten Hanfsamen:

Energie: 1884 kj / 456 kcal

Fett: 31,6 g davon

  • Gesättigte Fettsäuren: 3,18 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 3,28 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 22,1 g

Omega-3-Fettsäuren: 4,6 g

Omega-6-Fettsäuren: 17,5 g

Omega-9-Fettsäuren: 3,28 g

Ballaststoffe: 30,6 g

Eiweiß: 20,2 g

Kohlenhydrate: 7,4 g

  • Aus Zucker: 6,65 g

Wie man sieht, sind die Hanfsamen, ob geschält oder ungeschält voller wichtiger Nährstoffe, die den Körper bei der Gesundhaltung unterstützen können.

Warum sind Hanfsamen so wertvoll?

Aminosäuren sind besonders wichtig für den menschlichen Körper. Insgesamt 21 Aminosäuren benötigt er, die wir vor allem über die Nahrung aufnehmen müssen. In der Regel ist dies kein Problem, da sehr viele Lebensmittel die so wichtigen Aminosäuren enthalten.

Hanfsamen haben jedoch den Vorteil, dass insgesamt 8 von 21 Aminosäuren in ihnen enthalten sind und kaum ein anderes Lebensmittel so viele dieser Aminosäuren enthält.

Sollten die Hanfsamen geschält oder ungeschält sein?

Dies ist natürlich Geschmackssache und muss jeder für sich selbst herausfinden. Die Schale der Samen können aber problemlos verzehrt werden. Sie haben sogar den Vorteil, dass die Hanfsamen, durch die Schale, noch etwas nussiger schmecken und natürlich knuspriger sind. Sind die Hanfsamen geschält, sind sie weicher und milder im Geschmack.

TIPP: Wer das nussige Aroma noch verstärken möchte, sollte die Hanfsamen leicht anrösten. Im Salat als Topping geben sie so ein besonders leckeres Aroma ab.

Wie aus den obigen Nährwertangaben gesehen werden kann, haben ungeschälte Hanfsamen deutlich mehr Ballaststoffe. Ansonsten sind die ungeschälten und geschälten Hanfsamen jedoch recht gleich, was die Inhaltsstoffe angeht.

Hanfsamen wurden bereits von den Urvölkern als Grundnahrungsmittel genutzt und auch im Zweiten Weltkrieg waren die Hanfsamen ein wichtiges Lebensmittel. Durch die weltweite Cannabisprohibition geriet der Hanf als Nahrungsmittel immer mehr in Vergessenheit, lebt aber mittlerweile wieder auf. Dabei ist das Kochen mit Hanfsamen aus Nutzhanf wie auch die Verwendung von Hanfölen aus Nutzhanf absolut legal. Zudem ist keine berauschende und psychoaktive Wirkung zu befürchten.

Welche Nebenwirkungen haben Hanfsamen?

Im Allgemeinen sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollten Allergiker und empfindliche Menschen ihren Körper immer beobachten, wenn das erste Mal Hanfsamen verzehrt werden. In der Regel haben Nuss-Allergiker oder Menschen mit einer Gluten- oder Laktoseintoleranz keine Reaktionen zu befürchten, dennoch können diese nie ganz ausgeschlossen werden.

Verwendung von Hanfsamen

Bevor Hanfsamen verwendet werden, sollten Sie gründlich gereinigt werden. Anschließend die Samen in ein Sieb geben und nochmals unter fließendem Wasser abspülen. Wer die Samen aber lagern möchte, muss sie unbedingt gut trocknen, da sie sonst schimmeln und verderben.

Angeblich sollten die Samen noch nährstoffreicher sein, wenn aus ihnen Keimsprossen gezogen werden. Die Sprossen sind sehr lecker und können als Brotbelag, im Salat oder auch in Suppen sehr gut verwendet werden. Sogar im Müsli oder Smoothie sind sie geeignet.

Ebenfalls empfehlenswert ist ein Salat mit Hanfsamen und Hanföl. Er verleiht dem Dressing den letzten Schliff. Wurden die Hanfsamen vorher noch kurz angeröstet, kann sich das volle Aroma im Salat entfalten.

Doch auch für leckere Gemüsesuppen können Hanfsamen hervorragend verwendet werden. Besonders mit Brokkoli, Blumenkohl oder Zucchini harmonieren die Hanfsamen sehr gut. Weiterhin sind sie beim Backen von Brot sehr beliebt und werden gerne verwendet. Auch in Müsli, Haferflocken oder im Obstsalat können sich die kleinen Samen sehen lassen.

Wichtig: Hanfsamen müssten vor der Zubereitung auf jeden Fall blanchiert werden, da sie das natürliche Pflanzengift Saponin enthalten. Dieses sollte nicht verzehrt werden und wird durch das Blanchieren vernichtet.

Die empfohlene Tagesdosis von Hanfsamen

Hier gibt es keine wirkliche Empfehlung. Es wird davon ausgegangen, dass ein bis zwei Esslöffel pro Tag verzehrt werden können. Dies muss jeder für sich selbst ausprobieren und testen, wie bekömmlich sie sind. Doch bereits ein Esslöffel Hanfsamen pro Tag können die Ernährung sinnvoll ergänzen.

Tolle Rezepte mit geschälten und ungeschälten Hanfsamen

Mit Hanfsamen kann man tolle Gerichte kreieren. Brotaufstriche, Suppen, Salate und vieles mehr lassen sich mit geschälten und ungeschälten Hanfsamen herstellen.

Brotaufstrich mit Hanfnüsschen

  • 150 g Hanfsamen geschält oder ungeschält
  • 2 kleine Kirschtomaten
  • 1 kleine Möhre
  • 1 Esslöffel Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Einige Spritzer Zitrone
  • Salz, Pfeffer und Paprika zum Würzen
  • Bei Bedarf frische Kräuter

Zubereitung des Hanfsamen Brotaufstrichs:

  1. Die Hanfsamen blanchieren und das Gemüse und die Kräuter waschen.
  2. Alles in Stücke schneiden und im Mixer zu einer cremigen Masse mixen.
  3. Mit Gewürzen abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich der Brotaufstrich einige Tage.

Leckere Hanfmilch

  • 150 g geschälte Hanfsamen
  • 4 Esslöffel Agavendicksaft, Ahornsirup oder Zuckerrübensirup
  • 1 Liter Wasser

Zubereitung der Hanfmilch

  1. Wasser und Hanfsamen in einem sehr leistungsstarken Mixer für rund drei Minuten mixen.
  2. Nach Belieben Agavendicksaft, Zuckerrübensirup oder Ahornsirup hinzugeben.
  3. Nochmals eine Minute mixen.
  4. Nun die Hanfmilch durch ein feines Sieb filtern und genießen.

Die Hanfmilch hält sich im Kühlschrank höchstens 3 Tage.

Ofengemüse mit Hanfsamen

  • 6 mittelgroße, ungeschälte Kartoffeln
  • 1 Süßkartoffel
  • Je 2 Karotten und Zucchinis
  • 1 Kohlrabi
  • 10 Champignons
  • 3 kleine Orangen
  • 1 Tasse Olivenöl
  • 2 Esslöffel geschälte Hanfsamen
  • Kräuter nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung Ofengemüse mit Hanfsamen

  1. Das Gemüse waschen, putzen und die Süßkartoffel sowie Kohlrabi schälen.
  2. Alles in mundgerechte Stücke schneiden, damit sie gleichzeitig garen.
  3. Aus dem Saft der Orangen, dem Olivenöl, den Hanfsamen, den Kräutern und den Gewürzen eine Marinade herstellen.
  4. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  5. Das Gemüse in eine feuerfeste Form geben, der mit der Marinade vermischen und die Form mit Alufolie abdecken.
  6. Nun das Gemüse gut 45 Minuten im Backofen garen.
  7. Nach der Garzeit die Alufolie abnehmen und bei Bedarf mit Reibekäse nochmals gut 15 Minuten überbacken.

Kartoffeln mit Hanfpesto

  • 1 kg Kartoffeln
  • Je ein Bund Petersilie, Schnittlauch und Bärlauch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4-5 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Teelöffel Hanfsamen
  • Einige Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung der Kartoffeln mit Hanfpesto

  1. Die Kartoffeln waschen, in einen Topf geben und als Pellkartoffeln kochen.
  2. Schnittlauch, Petersilie und Bärlauch klein schneiden und mit den Hanfsamen in einem Mixer geben. Kurz durchmixen.
  3. Knoblauch durch die Knobipresse in eine Schüssel pressen.
  4. Die gemixten Kräuter ebenfalls in die Schüssel geben und mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitrone auffüllen.
  5. Das Pesto gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Alles über die Kartoffeln geben und mit einigen Blättchen Petersilie garnieren.
Hanf wird schon seit vielen Jahrtausenden angebaut und sehr vielseitig verwendet. Insbesondere in Asien diente die Hanfpflanze als Lebensmittel und aus den Samen wurden Öl oder auch Butter... mehr erfahren »
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Hanfsamen – gesund und lecker!

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Hanf wird schon seit vielen Jahrtausenden angebaut und sehr vielseitig verwendet. Insbesondere in Asien diente die Hanfpflanze als Lebensmittel und aus den Samen wurden Öl oder auch Butter hergestellt. Leider sehen noch immer viele Menschen Hanf im Zusammenhang mit Drogen, dabei sind die Hanfsamen äußerst lecker und enthalten eine Menge Nährstoffe, die gut für den Körper sind. Einen Rausch bekommt man aber nicht, wenn Hanfsamen verzehrt werden, da die Hanfsamen ausschließlich von Nutzhanf gewonnen werden. Was heißt, dass im Nutzhanf nur ein sehr geringer Anteil an THC vorhanden ist und hier kiloweise Hanfsamen verzehrt werden müssten, um vielleicht einen minimalen Rausch zu verspüren.

Was sind Hanfsamen?

Botanisch gesehen sind Hanfsamen Nüsse. Sie sind die Frucht des Hanfes und die kleine Nuss ist von einer sehr dünnen und glasigen Schale umgeben, die äußerst empfindlich ist. Damit die Schalen nicht beschädigt werden, ist bei der Ernte besondere Vorsicht gegeben, was heißt, dass die Ernte sehr aufwendig ist. Die kleinen Samen sind braun bis gräulich schwarz und um ein Gewicht von 15 bis 20 Gramm zu erhalten, werden rund 1.000 der Nüsschen benötigt.

Hanf ist eine der ältesten Pflanzen und ein Fund zeigt, dass bereits vor 30.000 Jahren Hanffasern genutzt wurden. Hanffasern sind äußerst robust, weshalb Seile, Segel sowie Textilien daraus hergestellt wurden. Doch auch Papier kann aus Hanffasern hergestellt werden. Der berühmte Maler von Gogh malte auf einer Leinwand aus Hanf!

Die Samen und Blätter der Hanfpflanze werden zudem schon seit vielen Jahrtausenden als Lebensmittel genutzt. Auch in unseren Breiten sind die Hanfsamen und Hanfprodukte nun auf dem Vormarsch und es werden Hanfmehl, Tee aus Hanfblättern wie auch Hanföl oder Hanfsamen angeboten. Die kleinen etwa 3 mm großen Hanfsamen zählen zu den Nahrungsergänzungsmitteln und Superfoods, die voller wichtiger Inhaltsstoffe sind.

Allerdings dürfen keine Aussagen darüber getroffen werden, ob die Hanfsamen gesund sind.

“Hanfsamen werden in der Werbung und in Internetforen zahlreiche gesundheitliche Wirkungen zugesprochen. Unter anderem sollen sie dazu beitragen, dass sich die Muskeln nach einer Belastung erholen, und sowohl beim Abnehmen helfen als auch den Blutdruck den Cholesterinspiegel sowie den Blutzuckerwert senken. Dies ist aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Daher hat die EU bislang keine Aussage zu einer etwaigen Gesundheitswirkung von Hanfsamen (Health-Claim) erlaubt.”

Wirken Hanfsamen psychoaktiv?

In Hanfsamen sind sehr geringe Mengen an THC enthalten. Allerdings müsste man hier schon einige Kilo Hanfsamen verzehren, um eventuell einen sehr geringen Rausch zu verspüren. Dabei muss aber auch gesagt werden, dass dies gesetzlich geregelt ist, wie hoch der Anteil an THC in Hanfprodukten sein darf.

“Für THC in hanfhaltigen Lebensmitteln gelten in Deutschland, Belgien und der Schweiz Richtwerte; in der Regel werden sie eingehalten - aber es kann auch Ausnahmen geben. …

Vorsicht ist bei Produkten aus dem Ausland geboten.”

– Verbraucherzentrale Bundesverband

Diese Richtwerte wurden im Jahr 200 vom Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) festgelegt. Aber grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass die Produkte, die in Deutschland erhältlich sind, die Richtwerte nicht überschreiten.

Nährwerte und Inhaltsstoffe von Hanfsamen

In Hanfsamen sind eine Reihe wichtiger Nährstoffe vorhanden. Sie bestehen zum Beispiel aus 20 % aus reinem und hochwertigem, leicht verdaulichem Protein. Zudem enthalten Sie Eiweiß, Fettsäuren und Ballaststoffe. Zudem sind in 100 g Hanfsamen

  • 0,1 mg Vitamin B1
  • 0,4 mg Vitamin B2
  • 90 mg Vitamin E
  • 2 mg Kupfer
  • 7 mg Mangan
  • 7 mg Zink
  • 12 mg Natrium
  • 14 mg Eisen
  • 145 mg Kalzium
  • 483 mg Magnesium
  • 859 mg Kalium
  • 1160 mg Phosphor

Nährwert von 100 g geschälten Hanfsamen:

Energie: 2639 kj / 638 kcal

Fett: 52,5 g davon

  • Gesättigte Fettsäuren: 5,32 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 8,2 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 39,1 g

Omega-3-Fettsäuren: 30,9 g

Omega-6-Fettsäuren: 8,2 g

Omega-9-Fettsäuren: 8,2 g

Ballaststoffe: 4,3 g

Eiweiß: 30 g

Kohlenhydrate: 2 g

  • Aus Zucker: 2 g

Nährwert von 100 g ungeschälten Hanfsamen:

Energie: 1884 kj / 456 kcal

Fett: 31,6 g davon

  • Gesättigte Fettsäuren: 3,18 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 3,28 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 22,1 g

Omega-3-Fettsäuren: 4,6 g

Omega-6-Fettsäuren: 17,5 g

Omega-9-Fettsäuren: 3,28 g

Ballaststoffe: 30,6 g

Eiweiß: 20,2 g

Kohlenhydrate: 7,4 g

  • Aus Zucker: 6,65 g

Wie man sieht, sind die Hanfsamen, ob geschält oder ungeschält voller wichtiger Nährstoffe, die den Körper bei der Gesundhaltung unterstützen können.

Warum sind Hanfsamen so wertvoll?

Aminosäuren sind besonders wichtig für den menschlichen Körper. Insgesamt 21 Aminosäuren benötigt er, die wir vor allem über die Nahrung aufnehmen müssen. In der Regel ist dies kein Problem, da sehr viele Lebensmittel die so wichtigen Aminosäuren enthalten.

Hanfsamen haben jedoch den Vorteil, dass insgesamt 8 von 21 Aminosäuren in ihnen enthalten sind und kaum ein anderes Lebensmittel so viele dieser Aminosäuren enthält.

Sollten die Hanfsamen geschält oder ungeschält sein?

Dies ist natürlich Geschmackssache und muss jeder für sich selbst herausfinden. Die Schale der Samen können aber problemlos verzehrt werden. Sie haben sogar den Vorteil, dass die Hanfsamen, durch die Schale, noch etwas nussiger schmecken und natürlich knuspriger sind. Sind die Hanfsamen geschält, sind sie weicher und milder im Geschmack.

TIPP: Wer das nussige Aroma noch verstärken möchte, sollte die Hanfsamen leicht anrösten. Im Salat als Topping geben sie so ein besonders leckeres Aroma ab.

Wie aus den obigen Nährwertangaben gesehen werden kann, haben ungeschälte Hanfsamen deutlich mehr Ballaststoffe. Ansonsten sind die ungeschälten und geschälten Hanfsamen jedoch recht gleich, was die Inhaltsstoffe angeht.

Hanfsamen wurden bereits von den Urvölkern als Grundnahrungsmittel genutzt und auch im Zweiten Weltkrieg waren die Hanfsamen ein wichtiges Lebensmittel. Durch die weltweite Cannabisprohibition geriet der Hanf als Nahrungsmittel immer mehr in Vergessenheit, lebt aber mittlerweile wieder auf. Dabei ist das Kochen mit Hanfsamen aus Nutzhanf wie auch die Verwendung von Hanfölen aus Nutzhanf absolut legal. Zudem ist keine berauschende und psychoaktive Wirkung zu befürchten.

Welche Nebenwirkungen haben Hanfsamen?

Im Allgemeinen sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollten Allergiker und empfindliche Menschen ihren Körper immer beobachten, wenn das erste Mal Hanfsamen verzehrt werden. In der Regel haben Nuss-Allergiker oder Menschen mit einer Gluten- oder Laktoseintoleranz keine Reaktionen zu befürchten, dennoch können diese nie ganz ausgeschlossen werden.

Verwendung von Hanfsamen

Bevor Hanfsamen verwendet werden, sollten Sie gründlich gereinigt werden. Anschließend die Samen in ein Sieb geben und nochmals unter fließendem Wasser abspülen. Wer die Samen aber lagern möchte, muss sie unbedingt gut trocknen, da sie sonst schimmeln und verderben.

Angeblich sollten die Samen noch nährstoffreicher sein, wenn aus ihnen Keimsprossen gezogen werden. Die Sprossen sind sehr lecker und können als Brotbelag, im Salat oder auch in Suppen sehr gut verwendet werden. Sogar im Müsli oder Smoothie sind sie geeignet.

Ebenfalls empfehlenswert ist ein Salat mit Hanfsamen und Hanföl. Er verleiht dem Dressing den letzten Schliff. Wurden die Hanfsamen vorher noch kurz angeröstet, kann sich das volle Aroma im Salat entfalten.

Doch auch für leckere Gemüsesuppen können Hanfsamen hervorragend verwendet werden. Besonders mit Brokkoli, Blumenkohl oder Zucchini harmonieren die Hanfsamen sehr gut. Weiterhin sind sie beim Backen von Brot sehr beliebt und werden gerne verwendet. Auch in Müsli, Haferflocken oder im Obstsalat können sich die kleinen Samen sehen lassen.

Wichtig: Hanfsamen müssten vor der Zubereitung auf jeden Fall blanchiert werden, da sie das natürliche Pflanzengift Saponin enthalten. Dieses sollte nicht verzehrt werden und wird durch das Blanchieren vernichtet.

Die empfohlene Tagesdosis von Hanfsamen

Hier gibt es keine wirkliche Empfehlung. Es wird davon ausgegangen, dass ein bis zwei Esslöffel pro Tag verzehrt werden können. Dies muss jeder für sich selbst ausprobieren und testen, wie bekömmlich sie sind. Doch bereits ein Esslöffel Hanfsamen pro Tag können die Ernährung sinnvoll ergänzen.

Tolle Rezepte mit geschälten und ungeschälten Hanfsamen

Mit Hanfsamen kann man tolle Gerichte kreieren. Brotaufstriche, Suppen, Salate und vieles mehr lassen sich mit geschälten und ungeschälten Hanfsamen herstellen.

Brotaufstrich mit Hanfnüsschen

  • 150 g Hanfsamen geschält oder ungeschält
  • 2 kleine Kirschtomaten
  • 1 kleine Möhre
  • 1 Esslöffel Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Einige Spritzer Zitrone
  • Salz, Pfeffer und Paprika zum Würzen
  • Bei Bedarf frische Kräuter

Zubereitung des Hanfsamen Brotaufstrichs:

  1. Die Hanfsamen blanchieren und das Gemüse und die Kräuter waschen.
  2. Alles in Stücke schneiden und im Mixer zu einer cremigen Masse mixen.
  3. Mit Gewürzen abschmecken.

Im Kühlschrank hält sich der Brotaufstrich einige Tage.

Leckere Hanfmilch

  • 150 g geschälte Hanfsamen
  • 4 Esslöffel Agavendicksaft, Ahornsirup oder Zuckerrübensirup
  • 1 Liter Wasser

Zubereitung der Hanfmilch

  1. Wasser und Hanfsamen in einem sehr leistungsstarken Mixer für rund drei Minuten mixen.
  2. Nach Belieben Agavendicksaft, Zuckerrübensirup oder Ahornsirup hinzugeben.
  3. Nochmals eine Minute mixen.
  4. Nun die Hanfmilch durch ein feines Sieb filtern und genießen.

Die Hanfmilch hält sich im Kühlschrank höchstens 3 Tage.

Ofengemüse mit Hanfsamen

  • 6 mittelgroße, ungeschälte Kartoffeln
  • 1 Süßkartoffel
  • Je 2 Karotten und Zucchinis
  • 1 Kohlrabi
  • 10 Champignons
  • 3 kleine Orangen
  • 1 Tasse Olivenöl
  • 2 Esslöffel geschälte Hanfsamen
  • Kräuter nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Zubereitung Ofengemüse mit Hanfsamen

  1. Das Gemüse waschen, putzen und die Süßkartoffel sowie Kohlrabi schälen.
  2. Alles in mundgerechte Stücke schneiden, damit sie gleichzeitig garen.
  3. Aus dem Saft der Orangen, dem Olivenöl, den Hanfsamen, den Kräutern und den Gewürzen eine Marinade herstellen.
  4. Den Backofen auf 180° C vorheizen.
  5. Das Gemüse in eine feuerfeste Form geben, der mit der Marinade vermischen und die Form mit Alufolie abdecken.
  6. Nun das Gemüse gut 45 Minuten im Backofen garen.
  7. Nach der Garzeit die Alufolie abnehmen und bei Bedarf mit Reibekäse nochmals gut 15 Minuten überbacken.

Kartoffeln mit Hanfpesto

  • 1 kg Kartoffeln
  • Je ein Bund Petersilie, Schnittlauch und Bärlauch
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4-5 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Teelöffel Hanfsamen
  • Einige Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung der Kartoffeln mit Hanfpesto

  1. Die Kartoffeln waschen, in einen Topf geben und als Pellkartoffeln kochen.
  2. Schnittlauch, Petersilie und Bärlauch klein schneiden und mit den Hanfsamen in einem Mixer geben. Kurz durchmixen.
  3. Knoblauch durch die Knobipresse in eine Schüssel pressen.
  4. Die gemixten Kräuter ebenfalls in die Schüssel geben und mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitrone auffüllen.
  5. Das Pesto gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Alles über die Kartoffeln geben und mit einigen Blättchen Petersilie garnieren.